Konrad Wolf - Neu gesehen

 

Konrad Wolf (1925–1982) war von der Geschichte des 20. Jahrhunderts auf ungewöhnliche Weise persönlich betroffen. Zerrissen zwischen Vaterland Deutschland und Heimat Sowjetunion, zwischen privater Erfahrung und öffentlicher Rede, zwischen Politik und Kunst, Gefühl und Disziplin, spiegelte sich all dies in seinen Filmen wider. Sein Anspruch war, ein Werk zu schaffen, das Antifaschismus, Sozialismus und Humanismus verpflichtet ist. Erstmals liegen nun die 14 Spielfilm-Produktionen des Regisseurs vollständig neu digitalisiert in einer DVD-Box mit umfangreichen Bonusmaterialien vor – darunter die Porträtfilme KONRAD WOLF (Gitta Nickel, 1977) und DIE ZEIT, DIE BLEIBT (Lew Hohmann, 1985)

Konrad Wolf MAMA ICH LEBE Konrad Wolf bei Dreharbeiten zu MAMA ICH LEBE Fotograf: Michael Göthe

Die Edition wird am 17. Oktober in der Akademie der Künste am Hanseatenweg in Berlin vorgestellt. Um 17:00 Uhr läuft zunächst Konrad Wolfs zweiter Spielfilm GENESUNG (1955), bevor um 19:30 Uhr ein Podiums- und Werkstattgespräch u. a. mit Lew Hohmann, Evelyn Schmidt und Wolfgang Kohlhaase folgt. Die Diskussion wird sich thematisch mit dem Wirken Konrad Wolfs, der Aktualität seiner Filme und dem Umgang mit dem deutschen Filmerbe auseinandersetzen.

Dr. Antje Vollmer und Hans-Eckardt Wenzel stellen im Gespräch mit Paul Werner Wagner zudem ihre neue Buchpublikation „Eines Vaters Sohn – Der Filmemacher Konrad Wolf“ vor, die ab Herbst 2018 im Handel erhältlich ist. Die Veranstaltung findet in Kooperation zwischen der Akademie der Künste, der Friedrich Wolf Gesellschaft und der DEFA-Stiftung statt.

Plakat GENESUNG

Veranstaltungsort

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin

Tickets:  6 €  (4 € ermäßigt)
unter: www.adk.de/tickets
Tel.: 030-200 57 20000

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DVD Box Konrad Wolf

Ab Oktober im Handel
www.spondo.de

Medienpartner

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Mittwoch, 17. Oktober

  • 19:30 Uhr
    Podiums- und Werkstattgespräch
    Gäste: u.a. Lew Hohmann, Evelyn Schmidt und Wolfgang Kohlhaase